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16.8.2009 von rreinartz.
Modul “mod_rewrite” mit PHP 5 und Debian Etch
Um Suchmaschinenoptimierung zu betreiben, ist es sinnvoll dem Suchmaschinenbot statisches HTML vorzugaukeln. Dazu wird eine .htaccess Datei angelegt und in das Webverzeichnis gelegt, in dem die scheinbar statischen Seiten dynamischen Inhalt anzeigen sollen.
Wer dieses Verfahren in seinem PHP-Projekt anwenden möchte, kommt um das Modul „mod_rewrite“ nicht herum.
Der Apache2 Webserver bietet das Modul „mod_rewrite“ an. Dieses Modul wird standardmäßig mit dem Apache2 ausgeliefert, ist aber nicht aktiviert.
In diversen Foren trifft man häufig auf die falschen Aussage, das man das Modul mit
apt-get install mod_rewrite
installieren soll. Wenn Sie auf solche Aussagen stoßen brauchen Sie nicht mehr weiterlesen, das wäre reine Zeitverschwendung.
Richtig ist, das Sie das Modul mit
a2enmod rewrite
aktivieren können. Nach dem Neustart des Apache-Webservers mit
/etc/init.d/apache2 restart
steht das Modul zur Verfügung.
Um jetzt beginnen zu können, stellen Sie bitte sicher das Sie mit Ihrer .htaccess Datei auch die Direktive „FileInfo“ überschreiben dürfen.
In Debian Etch können Sie das wie folgt überprüfen:
vi /etc/apache2/sites-available/default
wobei „default“ das Standardweb ist. Sollten Sie andere Webanwendungen konfiguriert haben, ersetzen Sie „default“ mit „NameIhrerWebanwendung“.
Finden Sie den Container des Rootverzeichnisses Ihrer Webanwendung. In der Standardinstallation also folgenden Bereich:
<Directory /var/www/>
Options Indexes FollowSymLinks MultiViews
AllowOverride none
Order allow,deny
allow from all
# This directive allows us to have apache2’s default start page
# in /apache2-default/, but still have / go to the right place
RedirectMatch ^/$ /apache2-default/
</Directory>
Setzen Sie den Parameter
AllowOverride none
auf
AllowOverride FileInfo
Starten Sie den Apache2 neu
/etc/init.d/apache2 restart
Sie sollten jetzt in der Lage sein, mit einer einfachen .htaccess Datei die Funktion von „mod_rewrite“ zu testen.
Legen Sie im Root Ihrer Webanwendung eine .htaccess Datei mit folgendem Inhalt an:
#Filename: .htaccess
#Purpose: Test
RewriteEngine On
RewriteRule ^ http://www.heise.de [R,L]
Wir erwarten jetzt folgendes Verhalten: Jeder beliebige Aufruf von Webseiten, auch wenn diese gar nicht auf Ihrem Webspace liegen, wird auf www.heise.de umgeleitet. Wenn das der Fall ist, kann mit der eigentlichen Parametrisierung angefangen werden.
Beispiele zur Konfiguration von .htaccess Dateien mit „mod_rewrite“ Parametern gibt es im Netz wie Sand am Meer.
Zum Beispiel:
http://www.modrewrite.de/mod_rewrite.examples.beispiele.phtml
http://www.sitepoint.com/article/apache-mod_rewrite-examples/2/
Sollten Sie Fragen haben oder Verbesserungen an diesem Dokument wünschen, zögern Sie nicht mich zu kontaktieren.
PDF: Starting with mod_rewrite and Linux Debian Etch
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12.4.2009 von rreinartz.
Debian Etch: No eth0 – Device any more
Folgendes Problem in einer virtualisierten Umgebung:
Virtualisierungshost: Microsoft Virtual Server
Gastbetriebssystem: DEBIAN Etch
Systemverhalten: Nach einem unerwarteten Herunterfahren des Hostsystems wurden alle Gastsysteme in den Zustand „saved“ versetzt. Nach dem Neustart des Hostsystems wurde der Versuch gestartet, die Debian Gastsysteme aus dem gespeicherten Zustand wieder in den normalen Betriebsmodus zurückzuholen.
Dieser Versuch schlug fehl. Deshalb wurde der gespeicherte Zustand des Gastsystems verworfen und über einen „normalen“ Start gebootet.
Nach dem erfolgreichen Bootvorgang traten folgende Effekte auf:
-Keine Netzwerkverbindung mehr über ETH0
-IFCONFIG zeigt nur LO-Device
-IFCONFIG –a zeigt auch das ETH0-Device an, allerdings ohne IP-Adresse
-IFUP meldet: “SIOCSIFADDR: No such device eth0” und “eth0: ERROR while getting interface flags: No such device”
Die kurze Fehleranalyse zeigte, dass die MAC-Adresse falsch zugeordnet war. Ursache war wahrscheinlich der fehlgeschlagene Versuch das Gastsystem aus dem gespeicherten Zustand zu starten.
Die Überprüfung ist dann wie folgt:
———————————————
DEBIAN:~# vi /etc/udev/rules.d/z25_persistent-net.rules
———————————————
Hier ist wahrscheinlich in der Zeile von eth0 der Eintrag der MAC-Adresse falsch. Wenn dieser korrigiert wurde sind noch folgende Schritte erforderlich:
———————————————
DEBIAN:~# modprobe tulip
DEBIAN:~#
———————————————
Im MS-VIRTUAL-SERVER ist das ETH-Device über das Modul tulip ansprechbar.
———————————————
DEBIAN:~# ifup eth0
DEBIAN:~# eth0: using EEPROM-set media 100baseTx-FDX.
DEBIAN:~#
———————————————
Fertig: Das Problem sollte gelöst sein / Finished: The problem should be solved.
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23.1.2009 von rreinartz.
Auflösung der Linux Konsole verändern - [ Debian 4.0 (Etch): Set shell resolution ]
Debian Etch: Auflösung der Konsole ändern / erhöhen:
Um die Auflösung in der Konsole zu ändern, verändert man den Parameter VGA in der Datei: /boot/grub/menu.lst
Also vi /boot/grub/menu.lst
Zeile des Kernelaufrufes suchen, z.B.:
kernel /boot/vmlinuz-2.6.18-6-686 root=/dev/hda1 ro vga=0×31a
Dann den Parameter “vga” mit einem passendem Wert aus der Tabelle weiter unten versorgen. Speichern. Reboot. Fertig.
Tabelle für LINUX-Auflösungen
Für 1280×1024:
——————————————————–
256 colors: vga=775 or vga=0×307
32k colors: vga=793 or vga=0×319
64k colors: vga=794 or vga=0×31A
16M colors: vga=795 or vga=0×31B
1024×768:
——————————————————-
256 colors: vga=773 or vga=0×305
32k colors: vga=790 or vga=0×316
64k colors: vga=791 or vga=0×317
16M colors: vga=792 or vga=0×318
800×600:
——————————————————-
256 colors: vga=771 or vga=0×303
32k colors: vga=787 or vga=0×313
64k colors: vga=788 or vga=0×314
16M colors: vga=789 or vga=0×315
640×480:
——————————————————-
256 colors: vga=769 or vga=0×301
32k colors: vga=784 or vga=0×310
64k colors: vga=785 or vga=0×311
16M colors: vga=786 or vga=0×312
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18.1.2009 von rreinartz.
DEBIAN: Reset mysql password
Betrifft Debian in der Version 4:
Um das root Passort auf einen definierten Wert zurückzusetzen sind folgende Schritte notwendig:
ProzessId der Debian Prozesse ermitteln und Prozesse beenden:
(Reihenfolge ist streng zu beachten)
1.) # ps aux
2.) PID für “/bin/sh /usr/bin/mysqld_safe” ermitteln (Zum Beispiel 1867)
3.) # kill -9 1867
4.) # ps aux
5.) PID für “/usr/sbin/mysqld –basedir=/usr –datadir=/var/lib/mysql –user=mys” ermitteln (Zum Beispiel 2841)
6.) # kill -9 2841
7.) # mysqld –skip-grant-tables (Jetzt den mysqldaemon mit der Option “skip-grant-tables” starten)
8.) # mysql -u root -p mysql
9.) mysql> UPDATE mysql.user SET Password=’123′ WHERE User=’root’; (SQL Command setzt Passwort auf 123 )
10.) mysql> FLUSH PRIVILEGES; (Berechtigungen neu laden)
11.) mysql> exit (SQL Client beenden)
12.) Reboot des Systems oder SQL-Server beenden und wieder starten. - Fertig.
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